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Max und seine Reise ins Weltall

Eine Kamishibai Geschichte für Weltentdecker.

Eine spannende Reise mit dem Kamishibai ins Weltall und zum Mond bei der auf kindliche Weise die Ursache von Ebbe & Flut vermittelt wird.

Kinder- und Entwicklungsbereiche

Kinder für das Angebot

Für das Angebot werden insgesamt 4 Kinder in einem Altersbereich von 4;5-5 Jahren eingeplant. Diese Gruppe besteht aus 2 Jungs sowie 2 Mädchen und wurde aufgrund der sich überschneidenden Interessen zusammengestellt. Ebenfalls wurde darauf geachtet, dass die Charaktere der Gruppe heterogen sind. Die Kinder haben im Kita-Alltag keine größeren Konflikte, sodass sich „Alltagskonflikte“ im gezielten Angebot vermeiden lassen. mittelfristig zu neuen Spielpartnern führen können. Bei der Auswahl der Gruppe wurde ebenfalls wert auf einen homogenen kognitiven Entwicklungsstand der Kinder geachtet, sodass Überforderung oder Langeweile einzelner Kinder und eine hieraus möglicherweise entstehende Störung des Angebots bereits im Voraus verhindert wird.

Bildungs- und Entwicklungsbereiche nach Orientierungsplan

SPRACHE

  • Kinder erleben Interesse und Freude an der Kommunikation erweitern und verbessern ihre nonverbalen und verbalen Ausdrucksfähigkeiten
  • Mit einer anderen Herkunftssprache erwerben Deutsch als weitere Sprache

DENKEN

  • Kinder staunen über Alltags- und Naturphänomene und werden sprachlich begleitet und bestärkt
  • Kinder haben Freude daran, zusammen mit anderen über Dinge nachzudenken
  • Kinder stellen sich und ihrer Umwelt fragen
  • Kinder reflektieren Regelmäßigkeiten und Zusammenhänge

Ziele und Vorgehensweise

Pädagogische Zielsetzung

Die Zielsetzung des Angebotes ist das Vermitteln naturwissenschaftlicher Kenntnisse zum Thema Mond sowie Ebbe & Flut. Des Weiteren wird unter der Anwendung des Kamishibai eine gezielte Sprachförderung betrieben. Hierbei sind insbesondere die Bereiche der pragmatischen-kommunikativen Kompetenzen sowie die der Semantik zu nennen. Zweifelsohne berührt das Angebot auch weitere Bildungs- und Entwicklungsbereiche, welche aufgrund der Angebotsplanung jedoch nur vermindert zu berücksichtigen sind.

Hieraus lassen sich letztlich die nachfolgend genannten Grob- und Feinziele herauslösen:

  • Grobziel 1 (Sprache): Die Kinder nehmen sprachlich an der Geschichte teil

Feinziel: Die Kinder äußern ihre Ideen & Vorstellungen zum Mond

Feinziel: Die Kinder erlernen Begriffe wie Ebbe & Flut

  • Grobziel 2 (Denken): Die Kinder erweitern ihre Kenntnisse zum Thema Mond

Feinziel: Die Kinder vergleichen die Anziehungskraft der Erde mit der des Mondes

  • Grobziel 3 (Denken): Die Kinder erweitern ihre Kenntnisse zum Thema Ebbe & Flut

Feinziel: Die Kinder können Ebbe & Flut sprachlich erklären

Vorgehensweise / Ablauf

Nach dem Morgenkreis werden die zur Durchführung des Angebots ausgewählten Kinder hierüber unterrichtet. Das Angebot findet an der identischen Stelle statt. Nachdem die restlichen Kinder den Bereich verlassen haben, erkläre ich den teilnehmenden Kindern was wir jetzt gemeinsam erleben werden. Daraufhin stelle ich das Kamishibai passend auf und wir setzen uns gemeinsam passend davor. Nun beginnen wir mit der Geschichte.

Methodisch-didaktische Planung

Inhalt / TeilschritteImpulse, FragenFeinziele / MDP
Die erste Bildkarte wird gezogen. Es wird einen Moment gewartet, damit die Kinder sich Gedanken zu dem Bild machen können und dann wird die Geschichte zu der Bildkarte vorgelesen.Impuls: Habt ihr denn eine Idee, worum es in dieser Geschichte gehen wird?
Der vorhergehende Teilschritt wiederholt sich entsprechend der folgenden Karten.Frage: Wollt Ihr auch einmal Astronaut werden und zum Mond fliegen?
 
Frage: Habt ihr schon einmal Ebbe & Flut gesehen?
Prinzip der Aktivität
 
Prinzip der Übung
Zum Ende der letzten Karte hin bleibt das Kamishibai offen, um eine Ablenkung und „Umorientierung“ der Kinder zu vermeiden. Es wird noch mal Bezug auf die Geschichte genommen und hierzu Fragen gestellt.Frage: Hat euch die Geschichte von Max und Sophie gefallen?
 
Frage: Habt ihr denn eine Idee wann die beiden wieder losfliegen?
Prinzip der Aktivität
Die Kinder werden für die Mitarbeit gelobt.Impuls: Ich fand eure Ideen wirklich toll. Jetzt haben wir gemeinsam viel über den Weltraum gelernt.
Gemeinsam gehen wir mit den Kindern wieder nach oben in den Gruppenraum.
Methodisch-didaktische Planung für die Kamishibai Geschichte

Sachanalyse

Erzähltheater Kamishibai

Das Kamishibai ist ein aus Japan stammendes statisches Theater mit optional verschließbaren Flügeltüren. Es unterteilt sich in die Worte Kami (Papier) sowie Shibai (Theater). Die Ursprünge gehen auf buddhistische Wandermönche, den sogenannten Etoki-Hoshi, des 12. Jahrhunderts zurück. Diese verwendeten die Schriftrollen in Kombination mit Bildern, um die Inhalte den Menschen besser vermittelbar zu machen, da zu dieser Zeit viele Menschen Analphabeten waren.

Gerade beim Kamishibai sind die Emotionen und Gefühle ein sehr wichtiger Aspekt. Denn das Kamishibai ist auf gemeinsames Empfinden und erleben ausgelegt. Dies wird in Japan Kyo- kan genannt. Der zweite wichtige Gesichtspunkt ist das Japanische „Ma“. Es wird in Japan als zeitliche Leere oder Pause gesehen. Auf das Kamishibai reduziert bedeutet es, dass die Übergänge zwischen den Kamishibai-Karten einen Raum für eigene Gefühle und Emotionen bieten. Gerade die traditionellen Kamishibai-Karten sind illustrativ zurückhaltend und bieten somit auch während der Betrachtung das japanische „Konzept“ Ma.

Verwendung in Form als ein in der Öffentlichkeit vorgetragenes Theater fand es jedoch erst im 20. Jahrhundert, genauer gesagt um das Jahr 1930. Auslöser hierfür waren die sogenannten Gaito Kamishibaiya. Diese Märchenerzähler reisten oftmals mit dem Fahrrad von Stadt zu Stadt, um ihre Geschichten den Kindern erzählen zu können und mit verkauften Süßigkeiten finanzielle Einnahmen zu generieren. Die Kinder wurden damals mit sogenannten Hyóshigi (Klanghölzer) über die Anwesenheit eines Gaito Kamishibaiya informiert und fanden sich daraufhin bei ihm ein. Im selben Zeitraum entwickelte sich parallel zum Gaito Kamishibai auch das im Bildungswesen verwendete und von Kindergartenlehrern eingeführte Kyöiku Kamishibai.

Zu dieser Zeit wurde die Größe 38,0 cm x 26,3 cm verwendet. Dieses Format entspricht jedoch nicht mehr dem Heutigen. Heutzutage wird meist die Größe 29,7 cm x 42,00 cm, auch bekannt unter der DIN A3, verwendet.

Im Vergleich mit anderen Bilderbüchern fällt auf, dass das Vortragen mit einem Kamishibai gewisse Vorteile besitzt. Die Bildfläche ist eine größere als in einem klassischen Bilderbuch, sodass die Wirkung auf die Kinder eine andere ist. Ebenfalls ist die theaterähnliche Aufmachung mit Rahmen, Flügeltüren und Vorhangkarte meist einladend und weckt die Neugier der Kinder. Bei einem Kamishibai können mehrere Kinder bequem davor Platz nehmen. Der größte Vorteil des Kamishibai ist jedoch die Sitzposition des Erzählers. Da dieser hinter dem Kamishibai sitzt, kann er stetig mit der Kindergruppe interagieren und so individuell auf die Fragen und Reaktionen der Kinder eingehen. Mit älteren Kindern können eigene Bildkarten und Geschichten gestaltet werden.

Nachteile sind insbesondere der vermehrte Platzbedarf sowie die Anschaffung des Erzählkastens. Auch müssen die Einrichtungen die Inhalte in dem passenden Format erwerben. Ebenfalls wird für das Kamishibai eine größere Gruppe benötigt, da sich ein oder zwei Kinder davor verlieren. In solchen Fällen sollte lieber Rückgriff auf Bilderbücher genommen werden.

Aufgrund seiner Herkunft und der weltweiten Verbreitung sowie dessen Anwendung kann das Kamishibai zweifelsfrei als interkulturelles Informationsmedium bezeichnet werden.

Eine tiefere Sachanalyse zum Thema Kamishibai finden Sie unter der Ausarbeitung Philosophieren mit Kindern zum Thema Freundschaft.

Weltraum | Mond | Ebbe & Flut

Der Weltraum und die Planeten besitzen seit jeher Anziehungskraft auf uns Menschen. Bei der Ebbe und Flut handelt es sich um ein regelmäßig wiederkehrendes Ereignis, bei dem es zu Fließbewegungen eines stehenden Gewässers kommt. Hierbei findet in einem durch physikalisch vorgegebenen Zeitrahmen ein abfließen und zufließen des Wassers statt. In Deutschland ist hier die Ebbe und Flut der Nordsee zu nennen.

Die Ebbe und Flut der Nordsee findet in einem Zeitrahmen von 12 Stunden und 25 Minuten statt. Hierbei findet eine Veränderung der Wasserhöhe von bis zu 20 Metern statt. Auslöser hierfür ist der Mond.

Material

Für die Angebotsdurchführung werden folgende Materialien benötigt:

  • Kamishibai (Moderne Art: A3)
  • Hocker für das Kamishibai
  • Bildkarten „Max und seine Reise ins Weltall“
  • Text von der Geschichte zu den Bildkarten
  • Sitzkissen für Kinder
  • Hyóshigi

Kamishibai Geschichte Max und seine Reise ins Weltall

Karte 1

Eine spannende Reise mit dem Kamishibai ins Weltall und zum Mond bei der auf kindliche Weise die Ursache von Ebbe & Flut vermittelt wird.
Max und Sophie schauen gemeinsam aus dem Fenster in Richtung Mond.

Sophie und Max sind Zuhause in ihrem Kinderzimmer und schauen gemeinsam aus dem Fenster an den Himmel. Es ist bereits dunkel und Max fällt auf, dass der Himmel gar nicht mehr blau ist. Max erkennt plötzlich auch viele weiße Punkte und ein heller, runder Kreis am Himmel. Sophie schaut begeistert zu Max und sagt: „Das weiße sind die Sterne und der helle runde Kreis ist Frau Mond. Und das ganze schwarz außen herum ist alles der Weltraum!“. Max schaut Sophie fasziniert an und fragt: „Was genau bedeutet das? Frau Mond; der Weltraum“? Ich kenne den Boden und das Meer. Genauso weiß ich über den Himmel Bescheid, denn der ist so kräftig blau.

Sophie freut sich über die Fragen von Max und sagt: „Das ist alles gar nicht so schwer. Komm, gib mir deine beiden Hände Max, ich nehme dich mit auf eine Reise zu Frau Mond und zu den Sternen“. Max schaut gespannt zu Sophie und gibt ihr seine Hände. Beide halten sich nun ganz fest und stehen gemeinsam am Fenster. Der strahlende weiße Kreis am schwarzen Himmel leuchtet beide an.

Jetzt müssen wir unsere Augen schließen, sagt Sophie. Max schaut noch einmal kurz zu Sophie und sagt: Okay, ich bin schon ganz neugierig. Beide schließen ihre Augen und zack, ein heller Blitz erscheint. So hell, dass man Max und Sophie nicht mehr sehen kann.

Karte 2

Max und Sophie sitzen in der Nacht auf einem umgefallenen Baumstamm und schauen zum Mond.
Max und Sophie sitzen in der Nacht auf einem umgefallenen Baumstamm und schauen zum Mond.

Nach dem hellen Blitz sind Max und Sophie plötzlich nicht mehr zu Hause im Kinderzimmer. Wow, Sophie, schau mal. Dein Zaubern hat funktioniert. Das ist unsere Lieblingswiese mit dem umgefallenen Baum. Auf dem klettern wir doch immer. Sophie lacht und sagt: „Super oder“?! Komm und setze dich mal neben mich auf unseren Baumstamm. Ich möchte dir Frau Mond vorstellen. Sophie zeigt mit ihrer Hand in Richtung des hellen weisen Kreises am Himmel.

Der weiße Kreis ist Frau Mond und sie begleitet uns Tag und Nacht. Leider können wir sie oft nur nachts sehen, wenn es dunkel ist. Aber manchmal lächelt sie auch tagsüber zu uns herunter. Dann müssen wir aber sehr genau am Himmel schauen, um sie zu finden.

Max ist ganz begeistert und fragt Sophie: Das ist ja spannend. Woher weißt du das alles?! Kannst du mir erklären, was Frau Mond dort oben den ganzen Tag macht?! Sophie schaut zu Max und nimmt erneut seine Hände. Sie sagt: komm mit, ich stelle dir Frau Mond einfach einmal persönlich vor. Da oben ist es ganz schön spannend.

Sophie und Max schließen erneut ihre Augen und Max weiß schon, was passieren wird … Zack, ein heller Blitz erscheint und beide sind nicht mehr zu sehen.

Karte 3

Max und Sophie sitzen auf einer Rakete, die durch den Weltraum fliegt. Das Ziel ist der Mond.

Nachdem Max und Sophie ihre Augen wieder öffnen, staunt Max nicht schlecht. Wir sitzen ja auf einer Rakete. Schau mal Sophie sagt Max, wir haben ja einen Helm und einen Anzug an. Wieso tragen wir denn diese Sachen? Sophie sagt zu Max: Im Weltraum gibt es leider keine Luft zum Atmen und hier ist es auch sehr kalt. Der Anzug hält uns warm und der Helm gibt uns Luft zum Atmen, wie bei einem Taucher unter Wasser.

Endlich darf ich auch einmal auf so einem riesen Ding sitzen, sagt Max und bekommt plötzlich ganz große Augen. Das ist ja wie mein Flugzeug aus unserem Kinderzimmer. Die Reise wird immer toller. Das macht mir ganz schön Spaß. Max freut sich über beide Ohren. Sophie sitzt direkt vor Max und dreht sich zu ihm um. Die Rakete ist wirklich ganz schön schnell, sagt Sophie. Aber du hast recht. Es macht seeeehr viel Spaß. Bei diesem Tempo sind wir schon bald bei Frau Mond.

Karte 4

Frau Mond begrüßt Max und Sophie auf der Rakete und Max lernt etwas zu Ebbe und Flut.

Die Rakete hört plötzlich auf zu brennen und wurde stetig langsamer. Sophie drehte sich zu Max und sagt: Schau, hier ist Frau Mond. Ich hoffe, dass wir sie nicht stören. Denn Frau Mond hat ganz schön viel zu tun hier oben! Was meinst du Sophie; fragt Max ganz neugierig? Was macht Frau Mond denn jeden Tag hier im kalten Weltraum? Zeigt sie etwa den Sternen den Weg?

Nein, nicht ganz, sagt Sophie. Frau Mond kreist um unsere Erde herum, auf der wir leben. Sie sorgt also dafür, dass wir Ebbe und Flut haben. Das bedeutet, dass das Wasser bei uns an der Nordsee weg ist und wir auf dem Meer spielen können. Erst nach sechs Stunden kommt das Wasser plötzlich wieder zurück und steigt ganz hoch. Fast wie durch Zauberei!

Wow, das ist ja Klasse. Von Ebbe und Flut habe ich schon einmal gehört, sagt Max. Aber ich wusste nicht, dass Frau Mond das für uns macht. Hoffentlich hat Frau Mond für uns Zeit.

Plötzlich erstrahlt über der Rakete ein heller Blitz und weder Max noch Sophie können etwas sehen. Sophie lacht und sagt ganz laut: Juhu, Frau Mond ist da. Gleich sind wir bei Ihr Max! Max lacht daraufhin auch und er rief laut zu Sophie zurück: „jetzt landen wir“!

Karte 5

Max und Sophie erkunden den Mond. Max hüpft sehr hoch und hat Spaß mit der geringen Anziehungskraft.

Max und Sophie sind auf dem Mond gelandet. Noch bevor die Rakete zum Stehen kommt, hüpft Max heraus, um den Mond zu erkunden. Schau mal, Sophie: Ich kann fast schweben und ganz hoch springen. Viel höher als auf der Erde. Sophie schaut glücklich und sagt zu Max: Heute bist du fast bis zur Erde gesprungen. Beide schauen sich daraufhin an und fangen an zu lachen.

Nun hüpft auch Sophie zu Max und hebt einen kleinen Stein auf. Das hier ist Mondgestein. Es ist fast wie auf der Erde. Nur Wasser und andere Baustoffe fehlen. Die gibt es hier bei Frau Mond leider nicht. Ja, sagte Max daraufhin: Bisher habe ich nur Steine und Sand gesehen. Das ist aber gar nicht schlimm, ruft Sophie laut, dafür haben die Steine hier wieder andere Baustoffe, die ersetzen das Wasser ganz einfach.

Hast du schon unseren Planeten gesehen, Max? Dieser große und blaue Planet ist unsere Erde. Hier wohnen wir eigentlich, sagte Sophie kichernd. Max schaut erstaunt zur Erde. Aber Sophie, da ist ja fast alles blau? Bist du dir da sicher? Natürlich sagt Sophie. Das blaue ist das Wasser auf unserer Erde. In dem können wir baden, uns nass spritzen und mit dem Boot fahren. Und manchmal, ist an unserer Nordsee kein Wasser mehr da, weil Frau Mond für die Ebbe sorgt. Erst nach sechs Stunden lässt Frau Mond das Wasser zurückkommen. Ach stimmt ja, das hast du mir ja vorhin schon erklärt. Ebbe und Flut wiederholt Max stolz!

Frau Mond flüsterte plötzlich ganz leise zu den beiden: Hey ihr zwei, schaut mal auf die Uhr. Es wird Zeit für den Rückflug zur Erde. Ihr wollt doch nicht das Frühstück verpassen. Beide schrecken auf und sahen sich an. Ach her je, sagte Sophie. Frau Mond, du hast recht. Komm Max, lass uns schnell in unsere Rakete einsteigen. Beide winken Frau Mond nochmal zu und rufen voller Kraft: „Auf Wiedersehen Frau Mond“. Max drückt daraufhin den roten Knopf in der Rakete und mit einem wahnsinnigen Tempo hebt diese ab. Auf dem Monitor war eingestellt: Ziel -> Erde.

Karte 6

Max und Sophie befinden sich auf dem Rückflug zur Erde. Max hat einen Mondstein geschenkt bekommen.

Auf dem Rückflug zur Erde schaut Sophie nochmals zu Frau Mond und winkt ihr zu. Max, der kleine Schlingel, hat ein kleines Geschenk von Frau Mond erhalten und bisher in seinem Raumanzug versteckt. Stolz holt er es aus dem Anzug hervor und hebt es so weit nach oben wie er kann. Schau her, Sophie sagte Max, Frau Mond hat mir ein Stein geschenkt. Wow, der strahlt ja richtig, sagt Sophie darauf zu Max.

Nun müssen wir jedoch schon wieder unsere Augen schließen, wie zu Beginn ruft Sophie laut. Max schaut zu Sophie und sagt: Schade das es schon zu Ende ist. Ich hätte so gerne noch den Mars oder die Sonne besucht!

Bei unserer nächsten Reise können wir gerne einmal zu Herrn Mars reisen, sagt Sophie zu Max zurück.

Er freut sich sicher über unseren Besuch. Sophie grinste und schloss ihre Augen. Auch Max schließt jetzt seine Augen und zack, ein heller und starker Blitz erscheint. Diesmal noch viel heller, sodass man weder die Raumfähre noch Max und Sophie sehen konnte.

Karte 7

Max zeigt Sophie voller Stolz den strahlenden Mondstein.

Morgens sind Max und Sophie wieder Zuhause angekommen. Gemeinsam spielen sie in ihrem Kinderzimmer. Ganz so, als ob die zwei die ganze Nacht nur in ihren Betten gewesen wären und geträumt hätten. Doch Max und Sophie schauen sich an. Beide wissen, dass sie die Nacht im Weltraum und bei Frau Mond zu Besuch waren. Denn Max zeigt Sophie stolz den hell strahlenden Mondstein. Beide schauen sich diesen wunderschönen Stein ganz fröhlich und voller Stolz an.

Dieser Mondstein erinnert uns an das tolle Abenteuer, sagt Max. Sophie nickt und schaut zu dem kleinen Hasen auf den Boden. Alle drei wissen, dass die nächste Reise zu Herrn Mars sicher nur einige Nächte oder Träume entfernt ist.

Zitiervorschlag

Götz, S. (2022). Max und seine Reise ins Weltall. Eine Kamishibai Geschichte für Weltentdecker. ISSN: 2748-2979. Zugriff am 22.02.2022. Verfügbar unter: https://krippenzeit.de/kamishibai-max-und-seine-reise-ins-weltall/

Sebastian Götz
Sebastian Götzhttps://krippenzeit.de
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6 KOMMENTARE

  1. Eine wundervolle Geschichte. Ich habe sie just 4 fun meinem Sohn erzählt und ebbe und flut blieb wirklich hängen. Verkauf die Geschichte doch mit den Bildkarten 😉

  2. mega tolle geschichte. finde das thema mond und ebbe,flut werden sehr schön und kindgerecht erklärt. alles ohne zu übertreiben.

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